Wild wachsende Taubnessel
Taubnessel
23. Januar 2018
Wilder Sauerampfer
Sauerampfer
23. Januar 2018
Wild wachsende Scharbockskrautpflanzen

– Ranunculus ficaria –

Ist eine frühjahrsgrüne, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 20 cm erreicht. Es werden jährlich neu etwa 1 bis 2 cm lange feigwarzenähnliche Wurzelknollen als Stärkespeicher gebildet. Auffallend sind ihre einzeln stehenden, goldgelben und sternförmigen Blüten, die einen Durchmesser von 3 bis 5 cm besitzen. Das Scharbockskraut ist im zeitigen Frühjahr oft die erste Grünpflanze, die in grossen Massen wächst und bildet manchmal ganze Teppiche. Ab Ende Mai ziehen sich die oberirdischen Bestandteile in die Erde zurück.

Vorkommen:

Es gedeiht meist in feuchten Wiesen, Gebüschen, Hecken oder dichten Laubwäldern, noch bevor die Bäume Blätter entwickeln.

Verwendung:

Die Blätter sollten nur vor der Blüte und nicht in großen Mengen gegessen werden. Als Beigabe zu Salaten oder Quark bereichert es das Essen mit einem herben, etwas scharfen Geschmack.

Heilwirkung:

Nach der Blüte ist das Scharbockskraut leicht giftig. Es hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit und enthält viel Vitamin C. Scharbock ist eine alte Bezeichnung für Skorbut. Getrocknet als Tee oder als Badezusatz Die Wurzelknollen wurden traditionell gegen Warzen verwendet. Der scharfe Saft kann Warzen tatsächlich wegätzen. Knospen, die aufgrund ihres Aussehens auch Himmelsgerste, himmlisches Manna oder Himmelsbrot genannt werden, hat man früher zusammen mit den Wurzelknollen getrocknet und zu Mehl vermahlen.

ERNTEZEIT: Frühling