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Wildkraut des Monats Juli: Die Schafgarbe

Achillea millefolium –

Die Schafgarbe ist eine Heilpflanze, die in ganz Europa heimisch ist und gehört zur Familie der Korbblütler (Compositae). Sie ist eine mehrjährige, ausdauernde Pflanze. Im Frühling treibt der Wurzelstock eine Rosette aus fiedrigen Blättern aus. Später entwickelt sich ein Stengel, auf dem sich die die Blüten herausbilden. Die Blüten entwickeln eine Scheindolde. Diese sind klein, weiß und können leicht ins rosa gehen.

Vorkommen:

Die Schafgarbe mag sonnige, trockene Standorte auf Wiesen und an Wegrändern. Der Boden kann sandig oder lehmig sein. Sie kann bis auf 2.500 m Höhe vorkommen und ist vor allem in Europa, Nordasien und in der Kaukasusregion beheimatet. Die Schafgarbe ist ein Bodenfestiger und Nährstoffanzeiger vor allem für stickstoffhaltige Böden.

Verwendung:

Der Geschmack der Schafgarbe ist sehr würzig. Daher eignet sie sich vor allem als Zutat für Kräutersalze, Nudelteig, Kräuterbutter oder für Gewürzessig. Aber auch im Salat oder zu Gemüsegerichten passt Schafgarbe hervorragend. Dabei werden vor allem die jungen zarten Blättchen verwendet.

Heilwirkung:

Die Schafgarbe kann man als Tee oder Tinktur verwenden. Sie ist sowohl zur inneren, als auch zur äußeren Anwendung geeignet. Die Inhaltsstoffe der Schafgarbe sind Ätherische Öle, Azulen, Eukalyptol, Gerbstoffe, Bitterstoffe und antibiotische Substanzen. Die Pflanze hat blutreinigende, blutstillende und krampflösende Eigenschaften.

ERNTEZEIT: Hochsommer

Schafgarbe-Rezepte