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Picea abies

Die Gemeine Fichte gehört zur Gattung der Fichten (Picea) und ist ein aufrecht wachsender immergrüner Nadelbaum. Sie kann eine Wuchshöhe von bis zu 40 Meter erreichen. Der Stammdurchmesser kann bis zu 1,5 Meter erreichen. Die Zweige sind quirlig angeordnet. Die Gemeine Fichte entwickelt zwischen Mai und Juni Blütenknospen und Blüten. Die Zapfen haben eine Länge von 10 bis 15 cm.

Vorkommen:

Die Gemeine Fichte ist in fast ganz Europa beheimatet, vor allem in Mittel-, Ost- und Nordeuropa. Die obere Höhengrenze liegt zwischen 950 m und 2.200 m. Die Fichte stellt in Bezug auf die Wasserversorgung hohe Anforderungen, die Böden müssen gut belüftet sein. Klimatisch bevorzugt sie winterkaltes Kontinental- und Gebirgsklima.

Verwendung:

Die frischen grünen Triebspitzen der Fichte werden von Mai bis ca. Mitte Juni geerntet. Sie lassen sich zu interessanten Kreationen in der Küche verarbeiten. Unter anderem können sie – zusammen mit weiteren Wildkräutern – zu Kräuterbutter oder Kräuterquark verarbeitet werden. Sehr gut eignen sich die Fichtenspitzen auch für Fichtenspitzen-Honig, Fichtenspitzen-Likör oder Pesto.

Heilwirkung:

Die jungen Triebe werden in der Kräutermedizin häufig verwendet. Man kann sie in Tee oder in Milch auskochen und bei Erkältungskrankheiten verwenden. Die ätherischen Öle der Fichtennadeln haben eine antibakterielle und keimtötende Wirkung und helfen so bei Reizhusten und Halsschmerzen. Weiterhin kann das Fichtennadel-Öl auch äußerlich bei Muskelschmerzen und zur besseren Durchblutung angewendet werden.

ERNTEZEIT: Mai und Juni

Fichtenspitzen-Rezepte